Mittwoch, 22. Oktober 2014

Homöophatie und Diabetes mit "Trotzphasen"

Trotzphasen, Homöopathie und Diabetes




Es gibt viele Kritiker gegenüber der Homöopathie, aber ich und die Homöopathie sind sehr gute Freundinnen. Wisst ihr auch warum? Ganz einfach, es gibt keine Nebenwirkungen und da ist alles soweit natürlich!

Für die, die sich unter Homöopathie nicht so viel vorstellen können, die wohl bekannteste Vergabe dieses natürlichen Arzneimittels sind die Globuli, kleine weiße Kügelchen mit gering dosierten Giften. Diese Gifte sind aber so gering dosiert, dass sie als risikolos und ungefährlich eingestuft sind, sie sind also rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Das Prinzip der Globuli nennt sich das "Ähnlichkeitsgesetz" (dies ist aber nur eines der Prinzipien), ich versuche das jetzt an einem Beispiel zu erklären: Wenn man zum Beispiel Tollkirschen isst (noch in dem Maß, dass man nicht stirbt), dann wird einem heiß, man schwitzt stark, hat große Pupillen, einen trockenen Mund, ein rotes Gesicht... wenn ein Mensch jetzt mit diesen Symptomen zu einem Homöopathen kommt, dann wird dieser ihm als Gegenmittel wahrscheinlich Belladonna geben. Belladonna ist aber die Tollkirsche... Nur in den Globuli ist es so gering dosiert, dass es wie ein Gegenmittel wirkt, es regt den Körper zur Selbstheilung an. 

So und jetzt zu dem, warum ich sie so mag. Gar nicht so lange her, hatten "mein Ehemann" der Diabetes und ich mal wieder etwas Streit miteinander... er wollte einfach nicht, dass das Insulin in meine Zellen gelangen kann, also musste ich immer mehr spritzen, hat aber alles nichts gebracht. Die Blutzuckerwerte waren immer, also wirklich IMMER über 250! Das ist natürlich nicht so gut, da hatte ich dann auch mal wieder eine "Trotzphase": "Ach, scheiß Diabetes! Alles scheiß egal... geht ja eh nicht runter.", ich denke jeder Diabetiker kennt das...  Einmal flog das "arme" Messgerät sogar aus dem Fenster, weil es einfach keine 100er Werte mehr zeigen wollte. Ich weiß, eigentlich konnte es gar nichts dafür, aber, man hat eben so Phasen... Hätte mein kleiner Bruder, das Messgerät nicht wieder aus dem Garten reingeholt, wäre es wahrscheinlich einfach draußen geblieben ;-).
Also während dieser Trotzphase beschlossen meine Mutter und ich Homöopathisch etwas dagegen zu tun und machten gleich einen Glückstreffer. Ich konnte meine Basalrate von 15 auf 8 runtersetzen und meinen BE-Faktor von 1,5 auf 0,7 :-). Das war richtig viel und meine Werte waren für längere Zeit "perfekt". Leider war es noch nicht das Mittel. Denn es hat wieder aufgehört und wirkte dann auch nicht mehr, aber man bekommt immer wieder neue Auffälligkeiten (Ich will es nicht Symptome nennen, denn auch eine Vorliebe, bei mir zum Beispiel singen, oder gaaaanz tiefer Schlaf können bei der Mittelauswahl helfen und Symptom klingt, wie als wäre man "Dauerkrank" ;-)). 

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